Meilensteine

Das Fraunhofer IIS ist das größte Institut in der Fraunhofer-Gesellschaft. Es wurde 1985 unter Prof. Dieter Seitzer gegründet und wird heute von Prof. Albert Heuberger geleitet.

2025–2021

Juni 2023

HSWT
© Fraunhofer IIS/Paul Pulkert
Bereichsleiter Dr. Norman Uhlmann, Institutsleiter Prof. Dr. Albert Heuberger, Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Präsident der HSWT Dr. Eric Veulliet und Institutsleiter Prof. Dr. Bernhard Grill (v.l.n.r.) gaben den Startschuss für das Projekt Biogene Wertschöpfung und Smart Farming in Triesdorf.

Biogene Wertschöpfung und Smart Farming: Wirtschaftsminister Aiwanger gibt Auftakt für neuen Fraunhofer-Standort in Triesdorf

Der Innovationscampus der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) in Merkendorf ist jetzt auch Fraunhofer-Standort: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gab dort den Startschuss für das Projekt Biogene Wertschöpfung und Smart Farming. Die Hochschule und der Bereich Entwicklungszentrum Röntgentechnik des Fraunhofer IIS forschen dort künftig gemeinsam beispielsweise zur Gewinnung von Saatgut von besonders hitzetoleranten Pflanzen.

Juni 2023

Data Efficient Automated Learning
© photon_photo-stock.adobe.com / Fraunhofer IIS

Neuer Standort der Gruppe Data Efficient Automated Learning der Arbeitsgruppe für Supply Chain Services des Fraunhofer IIS in München

Die Gruppe »Data Efficient Automated Learning« beschäftigt sich mit dem Thema der Effizienz von KI innerhalb des Machine Learning Lifecycles. Der Machine Learning Lifecycle beschreibt den Lebenszyklus eines KI-Systems und erstreckt sich über die Daten- und Labelbeschaffung sowie das Training des Machine Learning Modells bis hin zu Deployment und Wartung des KI-Systems. Die Gruppe verfolgt das Ziel, durch die Reduktion der Notwendigkeit gelabelter Daten und der Personalkapazität innerhalb des Machine Learning Lifecycles den Einsatz von KI-Lösungen innerhalb von Produktion und Logistik niederschwelliger zu gestalten. Hierbei legen wir den Fokus auf die dateneffiziente Modellierung und Transfer von KI-Lösungen und die verständliche Automatisierung der Modellerstellung und des Modellbetriebs.

Juni 2022

Institutsteil EAS
© Baldauf&Baldauf Fotografie

Neues Gebäude in Dresden eröffnet

Im Süden Dresdens ist für den Institutsteil Entwicklung Adaptiver Systeme EAS ein neues Büro- und Laborgebäude entstanden. Es schafft für die Arbeit der Forschenden am sächsischen Standort des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS deutlich verbesserte Rahmenbedingungen. Denn ihr früherer Arbeitsort war für die wachsende Belegschaft zu klein geworden und ohne nennenswerte Laborflächen waren der Weiterentwicklung der Forschungsgebiete deutliche Grenzen gesetzt.

Der Neubau bietet nun neben großzügigen Büroräumen auch drei in das Gebäude integrierte Versuchshallen sowie zahlreiche Elektroniklabore und Messräume. Mit einer Nutzfläche von rund 4.300 Quadratmetern ist er zudem etwa doppelt so groß wie die bisher zur Verfügung stehenden Flächen. Darüber hinaus bietet das Grundstück auch Perspektiven für künftiges Wachstum, eventuelle Erweiterungsbauten und neue Arbeitsplätze. Das Bauprojekt wurde von der Europäischen Union und dem Freistaat Sachsen im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und mit Bundesmitteln kofinanziert.

Mai 2022

KI Showroom
© Fraunhofer IIS

Eröffnung KI-Showroom im Augustinerhof Nürnberg

Am 17. Mai 2022 hat das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS seinen neuen Standort im Augustinerhof in Nürnberg eröffnet: den KI-Showroom, in dem Gäste aktuelle Forschungen zur Künstlichen Intelligenz kennenlernen und ausprobieren können. Bei der Eröffnung dabei war Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König.

 

Mai 2022

Fraunhofer IIS eröffnet 5G-Testbed für Automotive-Anwendungen

Vor jeder Markteinführung werden neue Anwendungen zunächst umfangreich erprobt und unter Realbedingungen getestet. Das 5G-Bavaria-Testbed »Automotive« bietet Unternehmen nun eine reale Testumgebung für 5G-Mobilfunkanwendungen im Bereich vernetztes Fahren. Hierfür steht ein fünf Kilometer langes Testgebiet im Süden von Rosenheim zur Verfügung, über das sich ein abgeschlossenes 5G-Netz mit mehreren Basisstationen spannt. Die kontrollierte und reproduzierbare Testumgebung zeichnet sich durch ein heterogenes Straßengebiet aus, das sowohl urbane Bereiche mit Brücken und Unterführungen als auch Abschnitte der Bundesstraße B15 und der Autobahn A8 umfasst.

 

Dezember 2021

© Fraunhofer IIS / Paul Pulkert
Wissenschaftsminister Sibler informierte sich über das Zentrum für Sensorik und Digitale Medizin des Fraunhofer IIS. V.l.n.r: Prof. Dr. Joachim Hornegger, Prof. Dr. Albert Heuberger, Staatsminister Bernd Sibler, Prof. Dr. Jürgen Winkler, Matthias Struck

Eröffnung des  Zentrums für Sensorik und Digitale Medizin

Das Fraunhofer IIS schafft in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Erlangen und der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ein neues Zentrum für Sensorik und Digitale Medizin in Erlangen.

Im Fokus des neuen Zentrums stehen die Entwicklung und Evaluierung patientenzentrierter Gesundheitsanwendungen im klinischen Umfeld sowie die Überführung von Produkten und Dienstleistungen in die medizinische Regelversorgung. Ein wichtiger Bestandteil ist die Sensorikambulanz des Fraunhofer IIS, in der auf 330 Quadratmetern eine einzigartige Infrastruktur zur Entwicklung, Integration und Validierung innovativer Gesundheitstechnologien im klinischen Umfeld entsteht.  Relevante Forschungsthemen werden in vier verschiedenen Labs, dem Motion Lab, Cardiology Lab, Psycho-Physiology Lab und Medical Data Lab, bearbeitet. 

November 2021

© greenbutterfly - stock.adobe.com / Fraunhofer IIS

Eröffnung des Zentrums für künstliche Intelligenz in der digitalen Signalverarbeitung (DSAI)

Unter Leitung von Dr. Frederik Nagel forschen Expertinnen und Experten des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS im neugegründeten Zentrum für künstliche Intelligenz in der digitalen Signalverarbeitung (DSAI). Die Methoden der KI helfen dabei, Problemstellungen der digitalen Signalverarbeitung zu lösen, für die es bislang keine befriedigenden Umsetzungen gab.